Über mich.


Sabine Johann

Pädagogin

Kinder- und Jugendcoach

 

Autismus-Therapeutin

Zertifikat Autismus, 2018

(autismus Deutschland e.V.,

Bundesverband zur Förderung von Menschen mit Autismus)

 

Autismus - Diagnostik

kjp - Kinder und Jugendpsychiatrische Praxis Dr. Rühl, Frankfurt

 

Systemische Beraterin

Qualifizierung Selbststeuerung

nach Prof. Dr. Julius Kuhl, Dipl. Päd. Anne Berner-Bratvogel

 

SSI Kompetenzberaterin

SSI/ EOS lizenziert  

 

Freiberuflich in der Kinder- und Jugendhilfe



Was mich bewegt

Im Rahmen meiner pädagogischen Arbeit begleiten mich Kinder und Jugendliche schon viele Jahre.

Immer wieder gibt es Höhen und Tiefen, die es mit ihnen zu erleben und auch zu bewältigen gilt.                                      Viele Probleme stellen eine echte Herausforderung dar.

Häufig geht es um Schwierigkeiten im sozialen Miteinander in der Schule oder im Freizeitbereich, bzw. um die Umsetzung der eigenen Begabungen und Potenziale in eine erfolgreiche Leistung.

Doch warum häufen sich diese Probleme und rücken in den Vordergrund?

 

Der Wandel der Zeit.

Der Alltag für Kinder und Jugendliche ist heute wesentlich anstrengender, intensiver und engmaschiger gestrickt, als er es vor 20 Jahren noch war.

Wir alle reden heute davon, wieviel wir doch früher draussen gespielt haben, durch die Felder oder um die Häuser gezogen sind. Die Mutter war meistens zu Hause, jederzeit ansprechbar und in einer Krise sofort zur Stelle. Der Vater verdiente das Geld, war meist zur gleichen Zeit zum Feierabend zu Hause. Die Wochenenden wurden gemeinsam verbracht bei Ausflügen, oder bei Verwandten.  Die Strukturen waren klar, die Kinder hatten zwar die Pflicht die Schule möglichst gut zu meistern, aber den Rest der Zeit zur freien Verfügung. Es gab mal einen Schwimmkurs, die Jungs spielten im Verein Fußball......und das war`s.

 

So ist es heute nicht mehr:

  • Wir erleben eine rasante technische Entwicklung, schätzen sie im Beruf und verfluchen sie im Hinblick auf unsere Kinder.
  • Die Förderung und die Forderung unserer Kinder ist wesentlich in den Vordergrund gerückt.
  • Frauen haben heute die Möglichkeit ihre eigenen Bedürfnisse zu erkennen und auch beruflich umzusetzen.                   Sie möchten ihre eigenen Ziele formulieren und erreichen. 
  • Die Väter entdecken ihren Teil am Familienleben neu, nehmen durchaus auch mal Elternzeit und betreuen die Kinder.

Die Grundstrukturen innerhalb der klassischen Familie müssen neu sortiert und individuell gestaltet werden.

Da kommt schon mal einiges aus dem Gleichgewicht.

 

Diese Herausforderung an eine Familie, ihre Strukturen ganz individuell zu gestalten und im Alltag zu leben, ist unglaublich. Bewegung erzeugt, neben den vielen Möglichkeiten die sie offenbart, auch immer Reibung, Auseinandersetzung, Differenzen und Unruhe.

 

Die Kinder sind nun viel mehr eingespannt. Innerhalb der Familie sind sie in vielen Teilen mitverantwortlich, übernehmen Zuständigkeiten und Aufgaben. Darüber hinaus besuchen sie meistens eine Ganztagsschule und oft noch Vereine oder auch Nachhilfe bis in den Abend hinein.

 

Wieviel Zeit bleibt da noch, um um die Häuser zu ziehen, Freunde spontan zu treffen, rauszugehen,....?????

 

Fragen Sie sich doch mal, wieviele der Dinge, die Sie täglich tun, Ihre ganz eigenen Bedürfnisse und Ziele widerspiegeln.

Wieviel Zeit und Raum bleibt Ihnen dafür?

Wieviel Zeit und Raum bleibt Ihren Kindern und Jugendlichen, um herauszufinden, worin sie wirklich gut sind, was ihnen Spass macht, was sie fordert und wo Sie später im Leben mal stehen möchten, bzw. was ihre Ziele sind?

 

Ein Kind, das die eigenen Stärken und Potenziale nicht kennt, hat es schwer sich zu behaupten. Es übernimmt Werte, Bedürfnisse und Ziele der stärkeren Kinder, eignet sich Verhaltensweisen an, die ihm vielleicht gar nicht entsprechen, die ihm das Leben aber in vielen Situationen auf den ersten Blick einfacher machen.

 

Leider folgen dann schon bald die ersten Probleme:

Eltern verstehen ihre Kinder nicht mehr, da sie dieses Verhalten von ihrem Kind gar nicht kennen, Lehrer wundern sich und verzweifeln, weil sie keinen Zugang mehr finden und oft leider auch die Leistung nachlässt. Verwandte und Freunde geben Ratschläge, die leider die Eltern oftmals nur noch mehr verunsichern.

Diese Verunsicherung spüren die Kinder und sie verunsichern selbst noch mehr.

 

Ein Kreislauf beginnt.

 


Meine Vision

Ich sehe meine Aufgabe darin, mit Kindern die eigenen Stärken zu entdecken und einen angemessenen und authentischen Umgang zu festigen. Wir erkennen gemeinsam Entwicklungsmöglichkeiten, die in ihnen schlummern und fördern sie.

Aus der Stärke der eigenen Potenziale kommen die Kinder dann in die Situation, ihre Handlungskompetenzen zu entwickeln und für sich zu steuern und zu nutzen lernen.

 

Wir stärken das Selbstbewusstsein, entwickeln ein gesundes Selbstgespür, lernen zwischen eigenen und fremden Bedürfnissen zu unterscheiden und auch in schwierigen Situationen und Aufgaben die eigenen Ziele nicht aus den Augen zu verlieren sowie das eigene Handeln erfolgreich zu motivieren.

 

Probleme können dann auf Augenhöhe miteinander bespochen und analysiert werden.                                                       Die Lösung wird auf den Weg gebracht werden.

 

Mir ist wichtig, dass ihr Kind die eigenen Stärken und Fähigkeiten beim Bewältigen der Probleme selbständig nutzt.